Monade, abbaye d’Orvinio


01 · Das Projekt
Seit Jahrhunderten verlassen, erscheint die Abtei von Orvinio nicht als Überrest, sondern als lebendiger Ort. Das Projekt geht über die Denkmalpflege hinaus: Es stellt die Ruine in eine zeitliche Kontinuität, mit leichten und reversiblen zeitgenössischen Eingriffen, was hinzugefügt wird, lässt sich entfernen, und die Ruine bleibt darunter lesbar.

02 · Programm & Nutzungen
Eine luftige Stahlstruktur folgt den bestehenden Konturen und zeichnet die ursprüngliche Volumetrie nach, ohne die Spuren der Zeit je zu verdecken. Die Erhöhung des Glockenturms wird zur starken Geste des Projekts: Sie bekräftigt die Präsenz des Denkmals in der Landschaft und dient dem ganzen Weg als Orientierungspunkt.

03 · Der Ort
Der Weg ist als sinnliche, meditative Erfahrung angelegt. Im Kirchenschiff bieten Einzelzellen intime Rückzugsorte, während ein tiefer gelegter Gemeinschaftsraum zur gemeinsamen Meditation einlädt. Restaurant, Ausstellungsräume und von antiken Thermen inspirierte Bäder verlängern die kontemplative Bestimmung des Ortes: Wasser wird zur letzten Schwelle, der der Erneuerung.
- Ort
- Orvinio, Italie
- Jahr
- 2025
- Fläche
- Nef, chœur & bains
- Programm
- Meditationsräume, Ausstellung, Restaurant, kontemplativer Rundgang
- Bauherrschaft
- Wettbewerb 2025 · mit Mathieu Besson, Tom Soulebeaud und Loann Riu
- Auftrag
- Wettbewerb
- Status
- Betreuer: William Vassal
05Dokumente
06 Blätter




